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Die Blaue Blume ist Symbol
 für das unerfüllbare Streben
nach Vollendung

                                                       

Archiv

Kartenvorverkauf

per Mail: info@die-blaue-blume.ws

Anschrift und Kontakt

Mitgliedsantrag


Förderer:

Sparda Bank Hessen eG

Stadt Frankfurt am Main
Dezernat für Wissenschaft und Kunst

Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung
für Kunst- und Kulturpflege

Land Hessen

Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Mainova AG



 

Die Blaue Blume e.V.

Die Die Blaue Blume e.V. wurde im Jahr 2002 von der Frankfurter Flötistin Saskia Schneider zusammen mit anderen Künstlern gegründet. Ziel des Vereins ist es, der Kammermusik ihr „verstaubtes“ Image zu nehmen und durch die Verbindung mit anderen Kunstrichtungen wie Literatur, Tanz, Bildende Kunst die Attraktivität der Veranstaltungen zu erhöhen und neue Podien zu schaffen. Informativ und unterhaltsam erschließen sich die Programme. Einzugsgebiet für die Aktivitäten sind Frankfurt und das gesamte Rhein-Main-Gebiet.

 

 

 

Sonntag, 15. April 2018, 19 Uhr, Frankfurt am Main, Historisches Museum der Stadt Frankfurt, Saalhof

Jede Kunst erfordert ein ganzes Menschenleben    

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Hölderlin zum 175. Todestag

Bildprojektionen & Texte über Leben und Zeit
Musik von Ludwig van Beethoven & Franz Schubert,

 

Helmut Winkelmann, Texte       
Saskia Schneider, Flöte & Programm
Susanne Pentek, Klavier
 

Sonntag, 27. Mai 2018, 17 Uhr, Frankfurt am Main, Romantischer Garten des Willemer Häuschen, Hühnerweg 74

Frühlingsblumen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung der Saison mit Literarisch-Musikalischen Begegnungen 

Gedichte von Friedrich Rückert, Johann Wolfgang von Goethe & Joseph von Eichendorff Kompositionen von Giuseppe Gariboldi, Wolfgang Amadeus Mozart & Franz Schubert  

Helmut Winkelmann, Texte       
Saskia Schneider, Flöte & Programm

Novalis,
aus „Heinrich von Ofterdingen

..... Eine Art von süßem Schlummer befiel ihn,
in welchem er unbeschreibliche Begebenheiten träumte,
und woraus ihn eine andere Erleuchtung weckte.
Er fand sich auf einem weichen Rasen am Rande einer Quelle,
die in die Luft hinausquoll und sich darin zu verzehren schien.
Dunkelblaue Felsen mit bunten Adern erhoben sich in einiger Entfernung;
das Tageslicht, das ihn umgab, war heller und milder als das gewöhnliche,
der Himmel war schwarzblau und völlig rein.

Was ihn aber mit voller Macht anzog,
war eine hohe, lichtblaue Blume,
die zunächst an der Quelle stand,
und ihn mit ihrem breiten, glänzenden Blättern berührte.
Rund um sie her standen unzählige Blumen von allen Farben,
und der köstlichste Geruch erfüllte die Luft.
Er sah nichts als die blaue Blume,
und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit.
Endlich wollte er sich ihr nähern,
als sie auf einmal sich zu bewegen und zu verändern anfing;
die Blätter wurden glänzender und schmiegten sich an den wachsenden Stengel,
die Blume neigte sich nach ihm zu,
und die Blütenblätter zeigten einen blauen, ausgebreiteten Kragen,
in welchem ein zartes Gesicht schwebte. .....